NN-Fabrik - Galerie für Gegenwartskunst

Kunst im Dialog

Einblicke, Entwicklungen und Termine

News aus der NN-Fabrik

Über die NN-Fabrik

Die Gegend des Ruster Hügellandes lockt seit den 1960er Jahren zahlreiche internationale Künstlerinnen und Künstler an. Darunter auch die von Johannes Haider gegründete NN-fabrik mit Sitz in Oslip. „NN“ stammt aus dem Lateinischen (nomen nescio) und bedeutet „noch nicht bekannter Name“.Gegründet wurde die NN-fabrik 1991 als edition NN Oslip. Nach Stationen in Eisenstadt und Siegendorf – wo sich durch den Standort in einer ehemaligen Zuckerfabrik der heutige Name NN-fabrik etablierte – kehrte sie schließlich in ihre neu errichteten Ausstellungs- und Werkstatträume nach Oslip zurück. Zum Gelände gehört heute auch ein weitläufiger Skulpturengarten.

Johannes Haider (1954–2014)
Kompromisslosigkeit und der unbedingte Drang zum künstlerischen Arbeiten prägen das Werk von Johannes Haider. In seinen Radierungen, Mischtechniken und Ölbildern wird die Auseinandersetzung mit Material und Technik zum zentralen Ausdrucksmittel. Der Widerstand der Kupferplatte steht dabei sinnbildlich für seine konsequente Suche nach künstlerischer Herausforderung.


Die Natur rund um sein Atelier – Gräser, Bäume, wilde Rosen und Reben – diente ihm als Inspirationsquelle. Seine Arbeiten sind jedoch keine Abbilder der Landschaft, sondern konzentrieren sich auf Strukturen, Bewegung und Materialität. Biegsamkeit und Wuchern, Kahlheit und Fülle, Verletzlichkeit und Widerstand werden zu bildbestimmenden Elementen.


Als Meister der Radierung beherrschte Haider sämtliche Techniken – von Strichätzung und Aquatinta bis zur Kaltnadel. Charakteristisch sind der Wechsel zwischen feinen, atmosphärischen Flächen und kraftvoll-expressiven Linien sowie die intensive Auseinandersetzung mit dem Arbeitsprozess selbst. Diese führte auch zur Performance „Metallgeschrei“, die er gemeinsam mit dem Drehorgelspieler Ralph Daeschler entwickelte und international aufführte.


Neben der Druckgrafik entstanden großformatige Mischtechniken und Ölbilder, in denen Farbe, Grafit und Öl vielschichtige Oberflächen und räumliche Tiefe erzeugen. Seine Bildtitel sind bewusst sachlich und knapp formuliert und lenken den Blick auf den künstlerischen Prozess selbst.


Johannes Haider studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Bazon Brock und Peter Weibel. 1991 gründete er die NN-fabrik, die mit ihrer außergewöhnlichen technischen Ausstattung – darunter einer Großformat-Radierpresse – zu einem wichtigen Ort für zeitgenössische Druckgrafik wurde. Seine Arbeiten wurden vom Druckgrafikexperten Walter Koschatzky besonders geschätzt.


Die Werke Johannes Haiders befinden sich heute in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, darunter in den Sammlungen des Bundes und der Länder Österreichs, der Glockerstiftung Tirol, der Stiftung Grafische Sammlung Lenhardt (Kaiserslautern), des Kunsthauses Grenchen, der Grafischen Sammlung Merckle (Blaubeuren) sowie der Manuspresse Stuttgart.

Die NN-fabrik steht für die vielfältigen Verbindungen zwischen Kunst, Literatur und kulturellem Austausch. Als Galerie bietet sie Raum für zeitgenössische Kunst europäischer Künstlerinnen und Künstler. Gleichzeitig dient sie als Ausstellungsfläche, Schauraum sowie Verkaufsfläche für Sammler:innen sowie Kunstliebhaber:innen.

Die Gegend des Ruster Hügellandes lockt seit den 1960er Jahren zahlreiche internationale Künstlerinnen und Künstler an. Darunter auch die von Johannes Haider gegründete NN-fabrik mit Sitz in Oslip. „NN“ stammt aus dem Lateinischen (nomen nescio) und bedeutet „noch nicht bekannter Name“.Gegründet wurde die NN-fabrik 1991 als edition NN Oslip. Nach Stationen in Eisenstadt und Siegendorf – wo sich durch den Standort in einer ehemaligen Zuckerfabrik der heutige Name NN-fabrik etablierte – kehrte sie schließlich in ihre neu errichteten Ausstellungs- und Werkstatträume nach Oslip zurück. Zum Gelände gehört heute auch ein weitläufiger Skulpturengarten.

Johannes Haider (1954–2014)
Kompromisslosigkeit und der unbedingte Drang zum künstlerischen Arbeiten prägen das Werk von Johannes Haider. In seinen Radierungen, Mischtechniken und Ölbildern wird die Auseinandersetzung mit Material und Technik zum zentralen Ausdrucksmittel. Der Widerstand der Kupferplatte steht dabei sinnbildlich für seine konsequente Suche nach künstlerischer Herausforderung.

Die Natur rund um sein Atelier – Gräser, Bäume, wilde Rosen und Reben – diente ihm als Inspirationsquelle. Seine Arbeiten sind jedoch keine Abbilder der Landschaft, sondern konzentrieren sich auf Strukturen, Bewegung und Materialität. Biegsamkeit und Wuchern, Kahlheit und Fülle, Verletzlichkeit und Widerstand werden zu bildbestimmenden Elementen.

Als Meister der Radierung beherrschte Haider sämtliche Techniken – von Strichätzung und Aquatinta bis zur Kaltnadel. Charakteristisch sind der Wechsel zwischen feinen, atmosphärischen Flächen und kraftvoll-expressiven Linien sowie die intensive Auseinandersetzung mit dem Arbeitsprozess selbst. Diese führte auch zur Performance „Metallgeschrei“, die er gemeinsam mit dem Drehorgelspieler Ralph Daeschler entwickelte und international aufführte.

Neben der Druckgrafik entstanden großformatige Mischtechniken und Ölbilder, in denen Farbe, Grafit und Öl vielschichtige Oberflächen und räumliche Tiefe erzeugen. Seine Bildtitel sind bewusst sachlich und knapp formuliert und lenken den Blick auf den künstlerischen Prozess selbst.

Johannes Haider studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Bazon Brock und Peter Weibel. 1991 gründete er die NN-fabrik, die mit ihrer außergewöhnlichen technischen Ausstattung – darunter einer Großformat-Radierpresse – zu einem wichtigen Ort für zeitgenössische Druckgrafik wurde. Seine Arbeiten wurden vom Druckgrafikexperten Walter Koschatzky besonders geschätzt.

Die Werke Johannes Haiders befinden sich heute in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, darunter in den Sammlungen des Bundes und der Länder Österreichs, der Glockerstiftung Tirol, der Stiftung Grafische Sammlung Lenhardt (Kaiserslautern), des Kunsthauses Grenchen, der Grafischen Sammlung Merckle (Blaubeuren) sowie der Manuspresse Stuttgart.

Die NN-fabrik steht für die vielfältigen Verbindungen zwischen Kunst, Literatur und kulturellem Austausch. Als Galerie bietet sie Raum für zeitgenössische Kunst europäischer Künstlerinnen und Künstler. Gleichzeitig dient sie als Ausstellungsfläche, Schauraum sowie Verkaufsfläche für Sammler:innen sowie Kunstliebhaber:innen.

Ein Ort für Gegenwartskunst

Galerie

Die Galerie der NN-fabrik ist ein Ort für wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Präsentiert werden Werke nationaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Malerei, Druckgrafik, Objektkunst und weiteren künstlerischen Disziplinen. Mit einem abwechslungsreichen Ausstellungsprogramm schafft die Galerie Raum für neue Positionen, künstlerischen Dialog und persönliche Begegnungen. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, aktuelle Arbeiten in besonderer Atmosphäre zu entdecken und Kunst im direkten Austausch zu erleben.

Kunst unter freiem Himmel

Skulpturengarten

Auf rund 15000 m² bietet der Skulpturengarten der NN-fabrik internationalen und österreichischen Künstlerinnen und Künstlern Raum für Skulpturen und Plastiken. In unmittelbarer Nähe zum Römersteinbruch St. Margarethen, sowie Nick Treadwells Art Mill im Csello, setzt sich der Garten mit zeitgenössischer Bildhauerei auseinander und ist heute ein fester Bestandteil der Kunst- und Kulturlandschaft des Burgenlands.

Momente aus dem Kunstbetrieb

Einblicke

Anfahrt

Im Osten Österreichs, nahe Eisenstadt, in Oslip, auf dem etwa 15.000 m² großen Grundstück hat die NN-fabrik ihren Sitz für Kunst und Kultur.

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